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Polestar stellt neues Konzept Elektro-Roadster O₂ vor

Polestar hat ein neues Konzeptfahrzeug vorgestellt, das den Sportwagen-Roadster für das Elektrozeitalter neu definieren soll. Polestar O₂, ein Hardtop Cabrio, bringe Polestars Vision von Performance und einem aufregenden Fahrerlebnis – mit allen Vorteilen der Elektromobilität – zum Ausdruck, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung.

Zunächst dürfen wir den O₂ teilweise als Weiterentwicklung des Konzeptautos Precept verstehen, der wohl ab 2024 als Polestar 5 gebaut werden wird. Der O₂ wird auf dessen Aluminium-Plattform basieren und zeigt sich auch ansonsten deutlich vom Precept abgeleitet. Es zeigt, wie die sich entwickelnde Designsprache von Polestar an verschiedene Karosseriestile angepasst werden kann, wobei eine starke Familienähnlichkeit bestehen bleibt. Die niedrige und breite Karosserie mit seinem durchaus selbstbewussten Auftritt, das kompakte 2+2 Kabinendesign, die minimalen Überhänge und der lange Radstand verkörpern die Proportionen eines klassischen Sportwagens, jedoch mit einem eindeutig modernen, elektrischen Stil. „In diesem Fahrzeug treffen Technologie und Kunst, Präzision und Formsprache aufeinander – und zwar mit einer entschlossenen, aber nicht aggressiven Haltung“, so Chefdesigner Maximilian Missoni.

Der Polestar O₂ will sich auch in Sachen Nachhaltigkeit und Technologie als fortschrittlich zeigen. Ein neues thermoplastisches Monomaterial prägt großflächig den Innenraum. Der Begriff „Monomaterial“ beschreibt die Verwendung eines einzigen Grundmaterials für die Herstellung verschiedener Komponenten. Im Polestar O₂ ist recyceltes Polyester das einzige Material, das für alle weichen Komponenten des Innenraums verwendet wird: Schaum, Klebstoff, 3D-Strickfasern und Vlieslaminierung. Dies vereinfache das Recycling und sei ein bedeutender Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft, während gleichzeitig Gewicht und Abfall reduziert werden, so Polestar.

Die Nachhaltigkeitsteams von Polestar glauben, dass Materialien recycelt werden sollten, und verzichten auf Downcycling. Im Polestar O₂ haben sie eine neue Methode zur Kontrolle des Recyclinganteils und zur Verbesserung der Kreislauffähigkeit von Metallkomponenten integriert. Im gesamten Chassis etwa werden verschiedene Aluminiumsorten verwendet. Die unterschiedlichen Materialien sind gekennzeichnet, sodass sie effektiver recycelt werden können und ihre Eigenschaften erhalten bleiben. Hochwertiges Aluminium ebenso wie andere Güteklassen sollen ihre unterschiedlichen Eigenschaften beibehalten, was zu einer höheren Materialeffizienz und einem geringeren Bedarf an neuem Aluminium führe.

In einer Welt, die zunehmend von sozialen Medien bestimmt wird, verfügt der Polestar O₂ über eine autonome Video-Drohne, die hinter den Rücksitzen in das Fahrzeug integriert ist. Die in Zusammenarbeit mit der Unterhaltungselektronikmarke Hoco Flow von Aerofugia entwickelte Konzeptdrohne kann während der Fahrt eingesetzt werden, um Fahrsequenzen aufzuzeichnen.

Dass der Polestar O₂ in der vorgestellten Form auf den Markt kommen wird, scheint eher unwahrscheinlich. Als sicher darf allerdings gelten, dass das Cabrio-Konzept zumindest teilweise in künftigen Polestar-Modellen Umsetzung findet. Nach eigenen Angaben plant der Hersteller für die nächsten drei Jahre, drei neue Polestar-Modelle auf den Markt zu bringen. Von denen habe jedes das Potenzial, „einige der Ideen der Konzeptautos schrittweise zu verwirklichen“, so Polestar.

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Wer aktuell zu einem Elektro-Auto der schwedischen Volvo-Tochter greifen will, kann einen Polestar 2 bestellen. Der befindet sich bereits in Produktion. Die Polestars 3 und 4 sind in Planung. Der für 2024 vorgesehene Polestar 5 soll auf dem Precept-Konzept basieren. Die Stunde des O₂ schlägt demnach frühestens 2025.

Pixelaffe

Ein Ge.erd: Halb Geek, halb Nerd // Ü40 // Freelancer & Dad of 3 by day - Geek at night // Verpeilt, aber glücklich.....

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